Einträge: Beiträge | Kommentare
Suchen
Im Markenrecht auf professionelle Hilfe setzen
Das Markenrecht ist ein Rechtsgebiet, welches einen enormen Umfang aufweist.
Selbst Eierbecher können unter Umständen zu einem Streitfall führen, der die europäischen Gerichte über Monate hinweg beschäftigt. Wissen Sie, welche Faktoren Sie beachten müssen, wenn Sie beispielsweise ein Logo für Ihre Homepage oder Ihren Shop erstellen?

Produktbezeichnungen mit Vorsicht wählen
Es ist nun zwei Jahre her, dass die Produktbezeichnung eines deutschen Eierbechers europäische Gerichte beschäftigte. Gerade die enorme Vielseitigkeit im Markenrecht birgt diverse Lücken und Unsicherheiten, aus denen schnell ein Streit entsteht. Das Markenrecht unterliegt dem Kennzeichenrecht und betrifft Wort- und Bildmarken. Schriftzüge, eine bestimmte Produktbezeichnung, kalligraphische Zeichnungen eines Namens oder auch ein Logo können durch das Markenrecht einem bestimmten Inhaber zugeordnet und vor dem Kopieren geschützt werden. Hierzu ist eine Markeneintragung in das zuständige Markenregister notwendig. Es ist sinnvoll, dass Sie eine anwaltliche Beratung in Anspruch nehmen, wenn Sie eine Marke registrieren möchten. Gerade die Marken Verwaltung ist sehr umfangreich, sodass die Entscheidung, welche Klasse für die eigene Marke zutrifft, möglichst durch einen Markenrechtsanwalt überprüft werden sollte.
Komplizierte Rechtsfälle
Falls Sie bereits Inhaber einer Marke sind und feststellen, dass jemand gegen die Markeneintragung verstößt, können Sie gegen den Verstoß vorgehen. Das deutsche Recht sieht vor, dass zu Beginn eines Markenrechtsstreits die Abmahnung inklusive einer Unterlassungserklärung steht. Eine anwaltliche Beratung ist in diesem Fall für den Inhaber, wie auch für den Beschuldigten, unumgänglich. Der übliche Streit im Markenrecht greift tief in die Marken Verwaltung ein und gerade für Laien ist es häufig nicht ersichtlich, in wie vielen Bereichen eine Marke eigentlich geschützt ist. Um dies in Erfahrung zu bringen, muss wahlweise der Inhaber der Marke anzeigen, welche Bereiche geschützt wurden oder es muss ein Auszug der Markeneintragung aus der Marken Verwaltung eingeholt werden.
Sicherheit durch anwaltliche Unterstützung
Letztendlich ist es sinnvoll, wenn Sie sich durch den gesamten Markeneintragungsprozess hindurch einer kompetenten Beratung durch einen Markenrechtsanwalt unterziehen. Dies gilt erst recht, wenn es zum Streit aufgrund eines Markenverstoßes kommt. Sowohl die fehlerhafte Deklaration einer Marke wie auch der Verstoß gegen eine vorhandene Markeneintragung kann enorme Schäden verursachen, sodass die Beanspruchung eines Anwalts in jedem Fall empfehlenswert ist.
Bildrechte bei: Ralf Kleemann
Flexi-Gesetz – was es ist und wie es funktioniert
Seit dem Inkrafttreten des Flexi-Gesetzes und der Nachbesserung 2009 stehen nun einer großen Zahl von Arbeitnehmern viele Möglichkeiten offen, ihre Lebensarbeitszeit in größerem Rahmen selbst zu planen. Die Möglichkeit bezahlter Freistellungen, in denen das Arbeitsverhältnis weiterläuft, eröffnet nicht nur die Möglichkeit, Auszeiten zu nehmen, sondern auch sich bezahlt weiterzubilden oder früher in den Ruhestand zu gehen. Voraussetzung ist allerdings, dass der Arbeitgeber in einer Betriebsvereinbarung – seltener in einzelvertraglichen Vereinbarungen mit bestimmten Mitarbeitern – der Führung eines Zeitwertkontos und flexibler Arbeitszeit zustimmt.
Geld versus Zeit
Das Wertguthaben auf dem Arbeitszeitkonto kann entweder in Stunden oder in Geldbeträgen geführt werden. Beides hat seine Vor- und Nachteile, der Gesetzgeber erachtet allerdings die Führung in Zeitwerten als die bessere, weil sie für den Arbeitnehmer transparent ist, und mit einer Steigerung des Gehalts während der Ansparzeit auch eine Steigerung des finanziellen Wertes der einzelnen Stunden verbunden ist. Die gängige Praxis ist allerdings derzeit noch das Führen in Geldbeträgen.
Eingebracht werden kann in das Zeitkonto praktisch alles, was der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber enthält: Das reicht von Teilen der laufenden Bezüge, als Arbeitsentgelt und Sonderzahlungen, bis hin zur Weihnachts- oder Urlaubsentschädigung. Urlaubstage, Überstunden und Mehrarbeit können als Zeitwerte in das Zeitkonto eingebracht werden. Eine Beratung zu Zeitwertkonten bietet auch www.heldt-zuelch.de an. Für den Arbeitnehmer ist bei der Einbringung von Zeitwerten der aktuelle Stundenlohn die Berechnungsbasis, zu der Zeit, wo diese Zeitwerte geleistet werden – nicht der Stundenlohn zu der Zeit, wo sie eventuell entnommen werden.
Störfälle und Insolvenzsicherung
Als Störfall bezeichnet der Gesetzgeber alle jene Gründe, die zum Ausscheiden des Arbeitnehmers aus dem Arbeitsverhältnis führen – als Kündigung, Pensionierung, Tod und Invalidität. Bei einem Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber steht es diesem frei, der Übertragung zustimmen, wenn ein ähnliches Modell vorhanden ist – ansonsten wird das angesparte Wertguthaben in einer Summe dem Arbeitnehmer ausbezahlt.
Der Arbeitgeber ist darüber hinaus verpflichtet, das durch Arbeitsentgelt oder Arbeitszeit erlangte Wertguthaben inklusive des Gesamtsozialversicherungsbeitrages gegen Insolvenz zu sichern. Dafür gibt es gesetzliche Vorschriften, die erfüllt sein müssen. In den meisten Fällen dient dabei ein Treuhandmodell der Insolvenzsicherung von Zeitwertkonten.
Es gibt beim Flexi-Gesetz nicht wenige Vorschriften und gesetzliche Grundlagen, die man auch als Arbeitnehmer einhalten muss. Gute Information und ausführliche Beratung ist hier auf jeden Fall wichtig, um nicht einen Nachteil zu erleiden, und das Maximum aus seiner angesparten Arbeitszeit machen zu können.
Foto im Artikel von: Forgiss – Fotolia
Was macht ein Anwalt für IT-Recht?
Anwälte sind in den unterschiedlichsten Bereichen tätig, wobei z. B. Familienrecht und Strafrecht in den Sinn kommen. Mit dem Wandel der Gesellschaft haben sich neuere, weniger genau begrenzte Fachgebiete aufgetan. Nicht selten sind sich Verbraucher dabei gar nicht bewusst, dass es für sie einen speziellen Rechtsbeistand gibt. Was zum Beispiel macht eigentlich ein Anwalt für IT-Recht und wem kann er helfen?
Der Verantwortungsbereich des Anwalts für IT-Recht
Selbst, wenn Sie sich noch nicht mit dem Berufsfeld auskennen, werden Sie sich denken können, dass ein solcher Anwalt im Bereich der Informationstechnologie tätig ist. Bemerkenswert ist dabei, dass er kein einzelnes, eindeutiges Gesetzbuch zur Verfügung hat. Sein Verantwortungsbereich fällt stattdessen manchmal ins Strafrecht – wenn sich sein Mandant im Onlinebereich strafbar gemacht hat – und manchmal in den Zivilrechtsbereich, wenn es um Streitigkeiten oder Vertragsangelegenheiten rund um die Informationstechnologie geht. Ein Anwalt für IT-Recht hat dabei Themen wie Datenschutz und Lizenzgutachten zu behandeln, erfahren Sie auch unter anwaltskanzlei-online.de. An ihn können Sie sich außerdem wenden, wenn es Probleme mit dem Hosting oder Lizenzrecht von Webseiten gibt oder es um ein Schiedsgutachten rund um einen Onlineshop oder einen Disput beim Onlinemarketing sowie mit den AGB einer Homepage geht.
Damit befasst sich der Anwalt für Informationstechnologierecht
In den meisten Fällen wird ein solcher Fachanwalt von gewerblich agierenden Personen konsultiert, denn Unternehmen werden inzwischen durch ihre Präsenz im Internet definiert oder wickeln sogar all ihre Geschäfte online ab. Kommt es beim Hosting zu Domainstreitigkeiten, überprüft und vermittelt der Anwalt. Sein Schiedsgutachten basiert er dabei auf nationalen oder sogar internationalen Richtlinien. Als Privatperson wenden Sie sich beispielsweise an den Anwalt für IT-Recht, wenn es beim Einkauf in Onlineshops oder dem Interagieren in sozialen Netzwerken zu Konflikten kommt. Der Datenschutz spielt in dieser Hinsicht eine wichtige Rolle und Sie können die Wahrung Ihrer Privatsphäre mit diesem Anwalt sogar vor Gericht einklagen. Dasselbe gilt für das Lizenzrecht für den Onlinebereich.
Modernes Denken für einen modernen Rechtsbereich
Bei diesem Beruf ist es noch wichtiger als bei vergleichbaren Rechtsbereichen, stets auf dem neuesten Stand zu sein. Der Fachanwalt für IT-Recht muss sich z. B. auch im E-Commerce und mit Wettbewerbsstreitigkeiten auskennen, Software- und Hardwareprojekte unter die Lupe nehmen und Telekommunikationsrecht, Computerrecht und Internetrecht studiert haben. Neben der Theorie ist die Praxis mit Anwenderkenntnissen wichtig.
Bild stammt von: phecsone – Fotolia
Ein Anwalt lohnt sich immer
So gut wie jeder Bürger hat irgendwann in seinem Leben Probleme oder Berührungspunkte mit der deutschen Justiz. Sei es, weil man selber daran schuld ist oder weil man in eine Sache verwickelt wurde. Richtiger Beistand ist dann unabdingbar.
(weiterlesen…)
Der Beruf des Rechtanwalts
Ein Rechtsanwalt gilt als Vertreter seiner Mandanten in allen rechtlichen Belangen. Er vertritt hierbei sowohl die Interessen Angeklagter als auch die eines Klägers. (weiterlesen…)